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Hallo, ich bin Gabriela.

Ich gestalte Räume, die berühren.
Schönheit mit Bedeutung, geschaffen für dein Leben.
Wenn Freunde uns in Spanien besuchten, blieben sie meist länger, als sie vorhatten. Irgendjemand landete immer in der Hängematte. Der Kühlschrank war am Ende immer leer. Das war kein Zufall. Es war Gestaltung mit einer klaren Absicht: Willkommen. Für eine Weile ist dies auch dein Zuhause.
Um die Designerin zu werden, die ich heute bin, musste ich zuerst leben. Wo es weit und breit kein Hotel gab, habe ich einmal auf einer abgelegenen Polizeistation im Nordosten Indiens geschlafen – und in der darauffolgenden Woche in einer Suite des Oberoi. Ich saß wochenlang schweigend mit Nonnen in Bhutan. Ich habe eine Segelreise um Kap Hoorn aus Angst abgebrochen – und es nie bereut.
Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie Menschen leben und lieben. Wie Licht in einem Bergkloster anders fällt als auf einer mediterranen Terrasse. Wie ein Raum Stille, Wildheit oder Zugehörigkeit halten kann. Meist nur abhängig von nicht mehr als Proportion, Material und Absicht.
Unterwegs habe ich die Kunst des Gastgebens gelernt: eine Bühne für andere zu schaffen. Dieses Prinzip hat mich nie verlassen.

Als neurodivergente Designerin sehe ich oft, bevor ich Worte dafür habe. Wo andere einen leeren Raum betreten, sehe ich bereits die Schichten aus Licht, Textur und Tiefe. Dasselbe geschieht mit Menschen. Ich nehme wahr, was noch gesagt werden will. Das Zögern, bevor jemand eine Farbe benennt, den Wunsch hinter dem Wunsch. Deshalb stelle ich viele Fragen, um wirklich zu verstehen, was du brauchst. Und manchmal verstehen meine Kund:innen sich selbst dadurch ein wenig besser.
Eine Kundin erzählte mir einmal von einer Badewanne, die sie sich seit zwanzig Jahren wünschte. Mitten in unserem Gespräch hielt sie inne und erkannte, dass es nie ums Baden gegangen war. Es ging um einen Ort, der für eine Weile ganz ihr gehören durfte.
Dort beginnt ein Projekt eigentlich.
Seit fast drei Jahrzehnten gestalte ich Räume – private Häuser, Hospitality-Projekte und historische Restaurierungen – in Europa, Indien und Kalifornien. Nach jahrelanger Mitarbeit in einem Architekturbüro und mit Zusatzausbildungen in der Farbberatung und Lichtplanung weiß ich, was auf Baustellen passiert, mit Handwerkern und unter Zeitdruck.
Meine architektonischen Referenzen reichen von John Lautner und Louis Kahn bis Marcio Kogan. Von der Wärme des brasilianischen Modernismus über die Klarheit der Mid-Century-Architektur bis zur Eleganz des Art déco. Gestaltungssprachen, die mit Würde altern.
Dazu kommen viele Jahre der Auseinandersetzung damit, wie Menschen und Orte einander beeinflussen: Philosophie, Neuroästhetik, Kunst, alte Traditionen und Weisheiten und die Baurituale, die verschiedene Kulturen über Jahrhunderte bewahrt haben.
Es ist mein persönliches Handwerkszeug, wenn ich einen Raum lese.
Tiefe ist keine Methode. Sie ist die einzige Richtung, die mich je interessiert hat.
Schönheit ist nicht nur eine Frage der Ästhetik.
Schönheit ist das, was uns Freude empfinden lässt oder das Gefühl von Zuhause. Schönheit verbindet und lässt uns leicht und lebendig fühlen.
Die Schönheit eines Ortes entsteht auch aus der Beziehung, die wir zu ihm entwickeln und die Erinnerungen, die wir damit verbinden.
Vielleicht beginnen wir erst zu verstehen, warum das so wichtig ist. Aber wir wissen seit jeher, dass unsere Umgebung beeinflusst, wie wir leben, uns verbinden und fühlen.
Creating beauty is an act of love. Diese Überzeugung prägt alles, was ich tue.
Wenn du dich in diesen Gedanken wiederfindest, würde ich gerne von deinem Projekt hören.