Ich gestalte Räume, die berühren.
Schönheit mit Bedeutung, geschaffen für dein Leben.
Wenn Freunde uns in Spanien besuchten, blieben sie meist länger, als sie vorhatten. Irgendjemand landete immer in der Hängematte. Der Kühlschrank war am Ende immer leer. Das war kein Zufall. Es war Gestaltung mit einer klaren Absicht: Willkommen. Für eine Weile ist dies auch dein Zuhause.
Um die Designerin zu werden, die ich heute bin, musste ich zuerst leben. Wo es weit und breit kein Hotel gab, habe ich einmal auf einer abgelegenen Polizeistation im Nordosten Indiens geschlafen – und in der darauffolgenden Woche in einer Suite des Oberoi. Ich saß wochenlang schweigend mit Nonnen in Bhutan. Ich habe eine Segelreise um Kap Hoorn aus Angst abgebrochen – und es nie bereut.
Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie Menschen leben und lieben. Wie Licht in einem Bergkloster anders fällt als auf einer mediterranen Terrasse. Wie ein Raum Stille, Wildheit oder Zugehörigkeit halten kann. Meist nur abhängig von nicht mehr als Proportion, Material und Absicht.
Unterwegs habe ich die Kunst des Gastgebens gelernt: eine Bühne für andere zu schaffen. Dieses Prinzip hat mich nie verlassen.